Der Römer


  • 25.000 Ringe, die jeweils 1,8 mm dick sind

  • Gewicht: ca. 15 kg

  • über 750 m verarbeiteter Draht

   

Stefan Kaiser (Schüler der Klasse 10a)

Dieser "Römer" hat nicht nur das Kettenhemd selber erstellt, sondern auch die Kleidung, den Gürtel und die Schuhe.

Auf diese Idee brachten ihn seine Geschichtslehrer, die eine Römergruppe eingeladen hatten. Diese Römergruppe gastierte auf dem Westricher Sportplatz und die "Legionäre des römischen Heeres" zeigten den Besuchern die römische Kampfkunst, die Herstellung von Rüstungen, Schuhen und Schwertern. Die Kinder konnten Helme und Kettenhemden ausprobieren. Auch die lateinische Sprache, das Schreiben auf Papyrus oder Wachstafeln, altrömische Spiele und traditionelle Töpferwaren, Gewürze und Weihrauch standen auf dem Programm.

Der DHR-Römer wurde von dieser Veranstaltung motiviert, selber ein Kettenhemd u.ä. zu bauen. Er erzählt: "Ich besorgte mir die erste Rolle Draht, rollte sie auf den Akkuschrauber und knippste die ersten Ringe von dem gerollten Draht ab. 80 Ringe entstanden auf diese Weise. Nachdem ich die Ringe verbunden und wieder geschlossen hatte, war das erste Stück von dem Kettenhemd fertig. Meine Lehrer haben mich motiviert, immer weiter zu machen ... bis das ganze Kettenhemd vollständig war."


Die Geschichte ist aber noch nicht zu Ende, denn Römer trugen schließlich nicht nur Kettenhemden.
Mithilfe der Geschichtslehrer und eigenem Email-Kontakt traf der Schüler noch einmal die Römergruppe - diesmal bei einem Gastspiel in Haltern. Dort bekam er weitere Tipps zur Erstellung von Gürteln, Tunika und Schuhen.
Wussten Sie, dass so ein Gürtel mit Hammer und Dorn verziert und ein Muster eingraviert ist?
Ende? Nein!
Der Schüler wird sich weiterhin mit den Römern, deren Traditionen und speziell mit der Herstellung von Römerkleidungen beschäftigen. Er hält den Kontakt zu der Römergruppe und sollten auch Sie auf den Geschmack gekommen sein, dann klicken Sie doch einmal auf die Webseite des Römervereins: www.roemercohorte.de


Die Fotos wurden uns freundlicherweise von der WR-Fotografin Stefanie Goeke zur Verfügung gestellt.


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