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Adventrede
Und die Bewegtheit des Herrn ist ohne Groll und von großer
Dauer.
Und seine Gerechtigkeit hört nicht auf, und seine Güte
bleibt ewig.
Und darum entfernen wir gern die Bitterkeit, wie ein enges
Gewand.
Und die Trauer legen wir ab, wie einen Mantel im Frühling.
Und mit viel Sorgfalt nehmen wir die Einsamkeit von unserer
Stirn.
Und wir weisen unsere Aufmerksamkeit hin zu den einfachen
Dingen.
Und wir verlassen uns auf das Dach, das keinen Regen
durchlässt.
Und wir vertrauen dem Stuhl, der fest steht und uns trägt.
Und es kommen wieder zu uns die täglichen Wiesen und
Sonntage.
Und die Salamander mit den seidenden Strümpfen und goldenen
Hemden.
Und auch die Lämmer und die Zicklein… meine gnädigen
Freunde.
Und die Lieder der Hirten … und die Gebete der erwachenden
Frauen.
Und es brechen die Tore auf … und es treten hervor die
Erkennbaren.
Und sie stehen makellos da … und sie breiten ihre Flügel
aus.
(Jesse Thoor)
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