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WATERWORLD |
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Eine Ausstellung als Ergebnis der
fächerübergreifenden
Klasse 8a unter der Leitung von Frau Banach |
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Der Besuch der Ausstellung "Blaues Gold"
im Gasometer in Oberhausen hat die Klasse 8a der
Droste-Hülshoff-Realschule in Dortmund dazu angeregt, selber ein
Projekt und eine Ausstellung zum Thema Wasser für alle Schüler/-innen
der Schule zu gestalten.
In einer fächerübergreifenden Unterrichtsreihe arbeiteten die Fächer Deutsch, Erdkunde, Chemie und Politik zusammen und es entstand eine Ausstellung mit hohem Erlebniswert. Die Besucher/-innen der Ausstellung können mit allen Sinnen unterschiedliche Problematiken des Themas Wasser wahrnehmen. Die "Waterworld" beginnt mit einer kurzen Einführung in das Leben von Loyai Manjerenga aus Geita in Tansania. Jeden Morgen um 5 Uhr in der Frühe, bevor sie zur Schule geht, muss sie zur der nächstgelegenen Quelle in Kisima das Wasser holen gehen. Diese Quelle liegt etwa 3 km von ihrem Dorf entfernt. Das Wasser, welches sie in einem Gefäß auf dem Kopf geschickt jongliert, wird für die ganze Familie für einen Tag ausreichen müssen. Die Besucher/-innen erhalten zu Beginn der Ausstellung symbolisch einen leeren Becher. Diesen Becher müssen sie durch die ganze Ausstellung tragen, bis sie an der "Quelle" angelangt sind. Dadurch sollen die Besucher/-innen in die Lage anderer Menschen versetzt werden, die sehr sparsam mit Wasser umgehen und um jeden Tropfen kämpfen müssen. (Am Ende können die Besucher/-innen ihre Becher an der "Quelle" in einem Nebenraum auffüllen, denn erst dann haben sie sich einen Schluck des kostbaren Wassers verdient.) Der Rundgang führt an acht Stationen vorbei: 1. Wie bringt das Schmutzwasser eine Birne zum Leuchten? 4. Spiel das Spiel des Wassers Die Ausstellung überzeugt zum einen aufgrund der multimedialen Darstellung der einzelnen Stationsthemen (Experiment, Lesebuch, Gesellschaftsspiel, Handzettel, Quiz, Video, Bildpräsentationen mit Beamer und PC u.a.). Zum anderen zeichnet sie sich durch eine ganz besondere Atmosphäre aus, die durch das Schwarzlicht, die blaue Farbe der gesamten Trennwände, die audiovisuellen Effekte und Requisiten der "besonderen Art" entsteht. |