AG gegen rechts

Die Arbeitsgemeinschaft gegen Rechts betreut die Dauerausstellung „… weil Hannelore jüdisch war“, die sich im ehemaligen Bunker der Schule befindet. Die Ausstellung dokumentiert, womit sich jüdische Bürgerinnen und Bürger während der NS-Zeit konfrontiert sahen, von der Ausgrenzung, über Benachteiligung, Entrechtung, Vertreibung bis hin zur Vernichtung.

Im Zentrum der Dauerausstellung steht die Familie Hayum, eine aus Dortmund Kirchlinde stammende jüdische Kaufmannsfamilie. Durch verschiedene Themeninseln wird das Leben der jüdischen Bevölkerung betrachtet, wobei das Leben dieser Familie im Fokus steht. Die Ausstellungsexponate sind zum Teil authentisch oder wurden von Mitgliedern der AG selbstständig erstellt, erweitert und aktualisiert. Das Besondere an der AG ist, dass die Mitglieder zu Expertinnen und Experten der Zeitepoche werden und Schülergruppen durch die Dauerausstellung führen. Darüber hinaus geben sie als Expertinnen und Experten ihr Wissen an die nächste Generation der AG weiter und ermöglichen somit den Besucherinnen und Besuchern einen Ansatz zur Erreichung einer kognitiven Empathie. 

Das Aufgabenfeld der Arbeitsgemeinschaft reicht vom Zusammentragen der Informationen über Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen bis hin zu regelmäßigen Führungen von Besuchergruppen (Erwachsene und Kinder) durch die Ausstellung. Jährlich stattfindende Führungen in englischer Sprache für israelische Austauschschülerinnen und Schüler stellen eine Besonderheit dar, auf die die AG-Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorbereitet werden, indem sie sich einen themenspezifischen Wortschatz erarbeiten und verschiedene Präsentationsstile einüben. Mit dem Jugendring unternehmen sie Fahrten und beteiligen sich an Aktionen, die die Haltung der Schule gegen Rechtsextremismus nach außen trägt.

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Über das Schicksal der Familien Hayum und Daniel kann man sich ausführlich auf der Webseite der „Jüdischen Heimat Dortmund“ informieren.

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